Katja Nellmann

Seminare

Written By: Katja Nellmann

Entdecken Sie die reiche Welt der Graphik. Folgen Sie mir in der Staatsgalerie Stuttgart auf eine Zeitreise durch das 14. bis 20. Jahrhundert. In Seminaren von 5 bis 12 Stunden werden kunstgeschichtliche Grundlagen in anschaulicher Form vermittelt. Wählen Sie aus folgenden Angeboten oder kommen Sie mit eigenen Wünschen auf mich zu!

1. Einführung in die graphischen Künste

Ziel der Übung ist es, einen umfassenden Überblick über die Techniken der graphischen Künste zu vermitteln. In Blöcken von 2-3 Sitzungen werden der Hochdruck (Holzschnitt, Holzstich, Linolschnitt), der Tiefdruck (Kupferstich, Radierung), die Lithographie, die Zeichnung und die Photographie in ihrer technischen und kunstgeschichtlichen Entwicklung vorgestellt. Die behandelte Zeitspanne reicht vom Einblattholzschnitt um 1450 bis zu dem Bildband „Subjektive Fotografie“ von 1952. Das Hauptaugenmerk liegt auf Meisterwerken von Schongauer, Dürer, Cranach, Rembrandt, Piranesi, Kollwitz, Munch, Kirchner, Beckmann und Picasso, deren Meisterblätter in exemplarischen Analysen untersucht werden.

2. Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Staatsgalerie Stuttgart

Die Übung vor Originalen der Staatsgalerie Stuttgart spannt einen Bogen vom Beginn des 19. Jahrhunderts (Klassizismus und Romantik, Kunst der Deutsch-Römer) über das ausgehende 19. Jahrhundert (Symbolismus, Impressionismus, Post-Impressionismus) und die Klassische Moderne (Brücke, Blauer Reiter, Bauhaus, Futurismus, Surrealismus) bis zu Tendenzen der 1960er bis 1980er Jahre (Pop Art, Land Art, Hyperrealismus, Fluxus, Arte Povera). Besprochen werden sowohl Gemälde als auch Skulpturen, Zeichnungen, Druckgraphiken und Installationen, die zu den Hauptwerken der Staatsgalerie zählen. Neben der kunsthistorischen Einordnung sollen auch grundlegende künstlerische Techniken vermittelt werden.

3. Das Menschenbild im Wandel der Zeiten Teil I

Das Bild des Menschen hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Wandlungen erfahren. Stand im 12. Jahrhundert das unnahbare Kultbild im Vordergrund, kommt 100 Jahre später das private Andachtsbild in Mode, das den Betrachter zum Mitleiden anregen soll. Durch medizinisch-anatomische Illustrationen tritt im 16. Jahrhundert schließlich das religiöse hinter dem weltlichen Figurenbild zurück. Von der frühen italienischen Tafelmalerei bis zum barocken Menschenbild werden wir diese Entwicklung vor Originalen der Staatsgalerie Stuttgart nachvollziehen.

4. Das Menschenbild im Wandel der Zeiten Teil II

Die Faszination des Barock mit der „Erfindung“ des individuellen Reisens und der Geburt der Wissenschaften ist bis heute ungebrochen. Unser Weg führt uns vom barocken Universalgelehrten bis zum aufgeklärten Menschen des 19. Jahrhunderts. Eingehende Bildanalysen und aufschlussreiche Vergleiche bieten neue Sichtweisen auf die reiche Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart.